Schmerz und Leid

ap4be1cdb872d20_small1Schmerzen gehören zum Leben dazu, wie Regentage zum Wetter. Sie sind unvermeidlich. Aber was ist mit Leid? Leid ist vermeidbar. Leid entsteht durch Widerstand gegen das, was ist. Beobachte deinen Widerstand, um ihn aufzulösen.
Ein Beispiel: Du hast dir beim Bilder aufhängen mit dem Hammer auf den Finger geschlagen. Es tut höllisch weh. Du fluchst und deine Gedanken kreisen um den Schmerz. Du willst den Schmerz nicht, du lehnst ihn ab. Du willst, dass es dir gut geht. Du baust einen inneren Widerstand auf, du kannst ihn körperlich spüren. Der Widerstand wird genährt von deinen Gedanken: „Das tut so weh. Warum konnte ich nicht aufpassen? Diese blöden Bilder! Die haben mir eh nie gefallen. Ich hab sie nur wegen ihr aufgehangen. Wieso bestimmt sie immer, wie unsere Wohnung aussieht? Ich hab hier überhaupt nichts mehr zu sagen. Früher war ich viel glücklicher!“ Diese Assoziationskette ließe sich beliebig fortführen. Es baut sich also immer mehr Widerstand auf. Du leidest und dadurch wahrscheinlich die, die dir nahestehen. Durch Akzeptanz dessen was ist, durch bewusstes Wahrnehmen des Schmerzes und deiner Gedanken kannst du diesen Teufelskreis durchbrechen.

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